Der Angriffskrieg Rußlands gegen die Ukraine hat Tod und viel Leid gebracht – vor allem durch die Eskalation seitens Rußlands ab dem Februar 2022.

Wir, die Freundschaftsbrücke Ukraine, sind ein eingetragener und gemeinnütziger Verein mit Sitz in Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt, und eine von zahlreichen Initiativen, die die Ukraine in ihrem Kampf um Unabhängigkeit unterstützen und das Leid der Bevölkerung zu lindern versuchen. Mit Transportern und LKWs bringen wir Sachspenden in das gequälte Land.
Bei der Auswahl der Hilfsgüter richten wir uns nach dem Bedarf, den uns unsere ukrainischen Partner nennen. Bisher waren dies vor allem: Kleidung und Schuhe, Medikamente, medizinische Hilfsmittel, Krankenhausbetten, Hygieneartikel, Sanitätsbedarf, Wasserreinigungstechnik, Notlichtquellen (Kurbellaternen), Wachs für Notwärmequellen, Feuerlöscher, Gerätschaften, ….

Hilfsgüter bekommen wir als Sachspenden von Privatpersonen und Firmen oder wir beschaffen sie von Spendengeldern. Einen Teil fahren wir selber in die Ukraine, und ein anderer Teil wird von Kooperationspartnern und Speditionen transportiert.
Neues
Aufrufe/Ankündigungen
29. Dezember 2025: Aktion „Ein Licht für die Ukraine“: Rußland versucht, durch massiven Beschuß die ukrainische Stromversorgung zu zerstören. Durch diesen Terror liegen immer häufiger größere Teile der Ukraine im dunkeln. Für Menschen, die in ihren Wohungen und zum Beispiel in Schulen von Stromausfällen betroffen sind, bringen wir Kurbellaternen in die Ukraine. Gewählt haben wir dafür nach einer Prüfung das Modell Lighthouse 600 der Firma Goal Zero. Dieses kann über eine Handkurbel und einen USB-Anschluß geladen werden. Eine Akkuladung reicht für 2,5 bis 320 Stunden – je nach eingestellter Helligkeit. Der Akku erlaubt auch die Aufladung kleinerer Geräte wie beispielsweise von Telephonen (Bedienungsanleitung in ukrainischer Sprache: hier). Die Rückmeldungen aus der Ukraine zu bisher über 500 Exemplaren sind überwiegend positiv – auch beim Einsatz unter rauhen Bedingungen. Bei großen Abnahmemengen liegt der Stückpreis bei rund 60 Euro. Bitte unterstützen Sie den Kauf weiterer Kurbellaternen durch eine Spende.

27. September 2025: Wir beschaffen medizinische Hilfsgüter wie beispielsweise Aderpressen: Mit diesen kann eine Erstversorgung verwundeter Soldaten erfolgen, die an Armen oder Beinen so stark verletzt sind, daß sie sonst in kurzer Zeit verbluten würden. Wir freuen uns, wenn Sie dies mit einer Spende unterstützen.
Kurzberichte
28. Oktober 2025: Wie schon bei unserer Aktion im Februar sorgten wir für die Beschaffung und Verteilung medizinischer Notfallgüter innerhalb der Ukraine. Dazu überwiesen wir an ToContinue – Help for Hope gUG eine Spende in Höhe von 3 700 Euro. Entsprechend den Bedarfsmeldungen, die wir von ukrainischer Seite erhalten hatten, sorgte ToContinue in Abstimmung mit uns für die Bestellung und Verteilung. So gelangten 287 Aderpressen von der ukrainischen Firma Dnipro und 245 Packungen blutstillender Wundauflagen von der ukrainischen Organisation Krovospas an sieben Empfänger in der Ukraine.
Wir führen die Beschaffungsaktion fort und wollen weitere Notfallgüter in die Ukraine schaffen. Spenden hierfür sind willkommen.

26. Oktober 2025: Die Firma Home Collective GmbH hat uns wiederholt Kinder- und Jugendlichenmatratzen zur Verfügung gestellt, die sie als Retouren erhielt. So gingen am 27. September 2025 auch 38 Kinder- und Jugendlichenmatratzen mit auf den Weg in die Ukraine.

8. Oktober 2025: In der Ukraine ist der Bedarf an Feuerlöschern konstant hoch, denn durch den Beschuß seitens der russischen Armee gibt es zahllose Brände. Schon hunderte ausgemusterte Feuerlöscher haben wir in die Ukraine gebracht – so auch bei dem Transport vom 27. September 2025. Die Stiftung Svitanok Ukraina, die diese Hilfslieferung erhielt, hat die Löscher an eine Reihe von Empfängern weitergegeben. Lypzi ist eine aus mehreren Dörfern bestehende Gemeinde in der Ostukraine, nördlich von Charkiw und nur wenige Kilometer von der Grenze zu Rußland entfernt gelegen. Am ersten Tag des russischen Einmarsches 2022 kam Lypzi unter Besatzung. Im September des selben Jahres eroberten ukrainische Truppen die Gemeinde zurück und drängten die russischen Truppen bis zur Grenze zurück. Im Mai 2024 überschritten russische Truppen erneut die Grenze und rückten bis auf ein paar Kilometer an die Gemeinde heran. Seither liegt sie unter Beschuß – und jeden Tag brennen Häuser. Aus Lypzi ging eine Bitte um Feuerlöscher bei der Stiftung Svitnok Ukraina ein, und kurz nach der Ankunft des LKWs übergab Valeri Baginski, der Leiter der Stiftung, Feuerlöscher an den Gemeindevorsteher von Lypzi.

2. Oktober 2025: Der am 27. September 2025 in Dessau-Roßlau beladene LKW kam in Charkiw an und wurde entladen.

Am 27. September 2025 wurde in einer Gemeinschaftsaktion in Dessau-Roßlau ein Sattelzug mit Hilfsgütern für die Ukraine beladen: Die Kosten für die Spedition hatte Athletes for Ukraine e. V. übernommen. Die Ukrainehilfe Dessau-Roßlau hatte die Hauptorganisation übernommen, auf Grundlage mehrerer Großspenden Hilfsgüter eingekauft und einen Großteil der Kleidung und Textilien sortiert und verpackt. Die Freundschaftsbrücke Ukraine e. V. hatte sich an der Organisation beteiligt und mit tatkräftiger Hilfe von Mitarbeitern des Umweltbundesamtes für das Verpacken von rund 850 Feuerlöschern in Palettenkisten gesorgt. Seitens der Freundschaftsbrücke kamen am Hilfsgütern noch hinzu: ● eine Palette mit einem Medikamentenschrank und mehreren Kisten mit medizinischen Gütern, ● 39 Kisten und Säcke mit Kleidung, ● 42 Matratzen, 3 sowie ● 17 Kisten und Säcke mit Decken, Kissen, Handtüchern sowie Haushaltswaren. Insgesamt waren das 11,3 Tonnen Hilfsgüter
Durch die erwähnten Vorarbeiten mußten die Feuerlöscher nicht mehr einzeln zum LKW getragen und auf die Ladefläche gehoben werden. Auch einige Hilfsgüter der Ukrainehilfe Dessau-Roßlau standen auf Paletten bereit und konnten recht schnell geladen werden. Trotdem galt es noch hunderte Kisten und Säcke von beiden Organisationen und viele Matrazen von der Freundschaftsbrücke zu verladen, was die zahlreichen fleißigen Helfer übernahmen. Für Verpflegung der Helfer sorgte Maxim Gnerlich durch von ihm spendierte Würstchen, Brötchen und Getränke.
Zum Schluß wurden noch rund 20 Fahrräder geladen, und der LKW-Fahrer konnte „die Türen schließen“. Damit hatten die beiden Ukraineinitiativen Hilfsgüter auf ● 29 Paletten sowie (gerundet) in ● 320 Kisten und ● 105 Säcken sowie als ● 80 Einzelstücke mit einem Gesamtgewicht von 18,5 Tonnen geladen!

26. September 2025: Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete über den Arbeitseinsatz der Mitarbeiter des Umweltbundesamtes in unserem Lager.

22. September 2025: Hilfsgüter des vorigen Transportes wurden verteilt:

18. September 2025: 11 Mitarbeiter des Umweltbundesamtes (UBA) kamen vormittags zu einem Arbeitseinsatz in unser Lager. Hintergrund war folgender: 2005 wurde der Hauptsitz des Umweltbundesamtes nach Dessau verlegt. Nun ist es seit 20 Jahren hier. Aus diesem Anlaß gab es für die Mitarbeiter dieses Jahr keinen Betriebsausflug, sondern der 18. September stand unter dem Motto 20 Jahre UBA in Dessau-Roßlau – Heute nur für Dessau-Roßlau. Neben einer Aktion im Vorfeld des Aufräumtages (World Cleanup Day am 20. September) gab es vor allem Aktionen zur praktischen Unterstützung gemeinnütziger Vereine und damit etwas für Dessau-Roßlau. In unserem Lager bereiteten die UBA-Mitarbeiter Hilfsgüter für den Transport vor; darunter mehrere hundert ausrangierte Feuerlöscher, die am 27. September verladen werden sollen.

